Feine Konditorei

Eiermandelbrot

Ab Februar wieder in unseren Regalen - leichtes, saftiges Eiermandelbrot mit viel Rosinen.

Die feine, dünne Zuckerglasur mit knackigen Mandelblättchen gibt dem herrlich duftenden Hefegebäck einen ganz besonderen Geschmack.

Krapfen ... allad no - sowieso

KRAPFEN ... allad no - sowieso ...  unser vielfältiges Krapfensortiment verlässt jeden Tag frisch und herrlich duftend unsere Backstube und versüßt die fünfte Jahreszeit.

Manch einer mag darin selbstverständlich nur "rote" Marmelade andere wiederum sind experimentierfreudig und lassen sich den Geschmack von Vanillecreme, Cappuccino oder Eierlikör förmlich auf der Zunge zergehen.

Wir haben auf jeden Fall den Richtigen für Alle!

... natürlich immer im frischen Fett ausgebacken.

150 Jahre Härle

Backen wie vor 150 Jahren

Wer vor 150 Jahren in unsere Bäckerei kam, der sah sich einem sehr überschaubaren Sortiment gegenüber. Damals gab es ein oder zwei Brotsorten – das war’s. Auch noch in den 70er Jahren waren es nur wenige Sorten Brot, Semmel und Brezen. Das hat sich grundlegend geändert. Heute bieten wir 41 verschiedene Brote und jede Menge Kleingebäck an. Für jeden Geschmack und jede Vorliebe ist das Passende dabei. Aber der Qualitätsanspruch ist in all den Jahren gleich geblieben.

 

Wir arbeiten noch sehr handwerklich - denn Zeit ist Geschmack. Die Teige werden von Hand geknetet und bekommen genügend Ruhe- und Gärzeit, um ein intensives Aroma zu entwickeln. Was übrigens auch in Sachen Bekömmlichkeit ein wichtiger Punkt ist. Im Grunde backen wir noch wie vor 150 Jahren – mit Vorteigen und dreistufigen Natursauerteigen.

Unsere ursprünglich im Jahre 1867 in Görisried gegründete Bäckerei hat seit 1957 ihren Hauptsitz in Blaichach mit Filialen in Immenstadt, Sonthofen und Fischen. Inzwischen ist bereits die 6. Generation der Härles, mit Robert (Bäckermeister) und Marco (angehender Konditormeister), in den Familienbetrieb eingestiegen.

Gerne lassen wir uns durch andere Länder und Kulturen inspirieren. So entstand auch schon so manche Eigenkreation wie z.B. der beliebte Schweizer Knoten.

 

Zum Jubiläum haben wir uns erneut ein paar neue „Gipfelstürmer“ überlegt.

Ab 23. Oktober gibt es das Jubiläumsbrot im Baumwollbeutel, die Härle-Pärle (zwei zusammengesetzte Semmel mit mehreren Malzen) und eine Zwetschgennudel in der Härle-Porzellantasse.

 

WIR, Karlheinz und Karin Härle mit Robert und Marco und dem ganzen Team Ihrer Bäckerei Härle, sagen

Danke liebe Allgäuer für 150 Jahre Treue!

Bäckerlehrling

Ein guter Riecher, feiner Geschmack und Einfühlungsvermögen gehören in diesem Beruf dazu.  Als Bäcker bist du in der Lage, dich immer wieder auf neue Gewohnheiten der Verbraucher einzustellen. Mit Können, Technik und cleverem Marketing, greifst du neue Ernährungstrends immer wieder auf und bekommst alles gebacken.
Werde Bäcker - wir bilden Dich aus!

Unser täglich Brot

24 Betriebe haben den Verein "Der Allgäuer Bäcker" gegründet. Sie setzen auf traditionelle Rezepte, möglichst viele Zutaten aus der Region und faire Aribeitsbedingungen.

Erwin Weber - Obermeister der Bäckerinnung Allgäu sagt: "Meine große Vision ist es, dass sich alle Allgäuer Bäckereien dem Verein anschließen."

 

Bericht aus dem Allgäuer Anzeigeblatt, 10.08.2017 von Michael Munkler

Da stehen Sie in ihren weißen Jacken und sagen selbstbewusst: "Wir backen für unsere Heimat". In Kempten sind gestern Bäcker aus der Region zusammen mit der Allgäu GmbH an die Öffentlichkeit gegangen und haben ihren neu gegründeten Verein "Der Allgäuer Bäcker" vorgestellt. Inzwischen gibt es 24 Mitglieder.
Die Qualitätskriterien wurden zusammen mit der Allgäu GmbH entwickelt. Die Bäcker seien die ersten Handwerker, die sich unter dem Dach des Allgäu-Logos zusammengeschlossen haben, sagte Christian Gabler, Markenmanager bei der Allgäu GmbH. Soweit wie möglich, wollen die Allgäuer Bäcker ihre Zutaten aus der Region oder der näheren Umgebung beziehen. Man verpflichte sich, ökologisch und nachhaltig zu arbeiten, heißt es in den Qualitätskriterien, deren Einhaltung in den einzelnen Mitgliedsbetrieben von der Allgäu GmbH oder von externen Gutachtern überprüft wird. Eng arbeite man auch mit zwei Mühlen in der Region zusammen: Mit der Weissachmühle in Oberstaufen und der Vogtmühle in Illertissen.

"Wir wollen das Kulturgut Brot erhalten", sagt Karlheinz Härle aus dem Oberallgäuer Blaichach, der im Vorstand des neuen Vereins sitzt. Denn dieses Kulturgut ist gefährdet. "Jeden Tag stirbt in Deutschland ein Bäcker", sagt Innungs-Obermeister Erwin Weber aus Frauenzell (Oberallgäu). Will heißen: Täglich macht irgendwo in der Republik eine Backstube zu. Bereits jetzt gebe es Regionen, in denen kein handwerklicher Backbetrieb mehr zu finden ist. Brot und Semmeln gibt es nur noch bei Filialen großer Ketten oder bei Discountern. Diese verarbeiten zumeist Industrie-Teiglinge, während handwerkliche Bäcker den Teig selbst herstellen.

Dass Bäcker vor Ort ihre Waren herstellen, werde auch von Gästen im Allgäu geschätzt, sagt Gabler von der Allgäu GmbH. In der Region ist die Struktur noch vergleichsweise gesund. Immerhin gebe es im bayerischen und württembergischen Allgäu noch 150 eigenständige Bäckereien, sagt Obermeister und Vereinschef Weber. Diese Betriebe garantierten ein breites Spektrum an Backwaren, Abwechslung und geschmacklicher Vielfalt. Verbraucher finden die Mitgliedsbetriebe im Internet. Zudem werben die Bäckereien mit Plakaten und eigenen Tüten. Motto: "Allgäuer Bäcker - Wir backen für unsere Heimat".

Zu den Qualitätskriterien der im Verein zusammengeschlossenen Bäckereien gehört auch die Aus- und Weiterbildung. Freiwillig zahlen die Mitgliedsbetriebe Auszubildenden 15 bis 20 Prozent mehr als üblich. Die Allgäuer Bäcker haben sich auf einheitliche Ausbildungsvergütungen geeinigt. Zudem wollen sie zur Integration von Flüchtlingen beitragen, indem sie ihnen Ausbildungs- oder Arbeitsstellen zur Verfügung stellen. Die ersten Flüchtlinge hätten in diesem Sommer schon ihre Abschlussprüfungen gehabt, heißt es. Ein Zusammenschluss wie der regionale Bäckerverein sei deutschlandweit einzigartig, heißt es von der Allgäu GmbH. Gefördert wurde das Projekt vom bayerischen Landwirtschaftsministerium und aus Töpfen des europäischen Landwirtschaftsfonds. Statistisch gesehen isst jeder Allgäuer im Schnitt über 80 Kilogramm Backwaren pro Jahr.

Mehr Informationen über "Der Allgäuer Bäcker" erhalten Sie im Internet.